Start Presse Massen unterwegs auf der Party-Meile Westfälische Rundschau, 20.09.2009

Massen unterwegs auf der Party-Meile Westfälische Rundschau, 20.09.2009

Nervenkitzel gab's beim Oktoberfest auch noch!

Lünen-Süd. Diesmal meinte es Petrus gut mit den Veranstaltern des 29. Oktoberfests: Sonnenschein und sommerliche Temperaturen lockten Tausende am vergangenen Wochenende auf die „Party-Meile” Jägerstraße.

Auf zwei Bühnen wurde ein umfangreiches Programm geboten, Fahrgeschäfte, Bierstände, Los- und Schießbuden sorgten bei Jung und Alt für Unterhaltung und Kurzweil. Das leibliche Wohl kam natürlich auch nicht zu kurz. Und auch heute, am Abschlusstag, rechnen die Veranstalter noch einmal mit einem Publikumsansturm. Immerhin steht auf der großen Bühne die Party mit Andrea Thomson, Midoo, Frank Chagall und dem Star des Abends, Michael Wendler, auf dem Programm.

„Wir haben wirklich ein Riesenglück mit dem Wetter”, freute sich Dr. Ulrich Seibel, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Lünen-Süd. Mit dem guten Wetter seien auch die Umsatzprognosen für die Händler und Schausteller, die das Oktoberfest beschicken, gut. „Der Freitag ist eher ruhig angelaufen”, erklärt Gudrun Hoster an der Kasse des Kinderkarussells, das in Höhe des Gemeindehauses aufgestellt ist.

Auch der Samstagvormittag sei noch relativ ruhig gewesen, ab nachmittag habe sich das Geschäft jedoch besser entwickelt. „Momentan bin ich zufrieden. Aber man muss abwarten. Wie es letztendlich aussieht, kann man erst am Ende der Veranstaltung sagen”.

Eine erste Zwischenbilanz der Veranstaltung fiel gestern positiv aus. Laut Auskunft der Polizei verlief die Veranstaltung bis gestern Nachmittag ganz ruhig und es habe keine besonderen Vorkommnisse gegeben. Dr. Ulrich Seibel zeigte sich grundsätzlich zufrieden, auch wenn die Auswirkungen der Wirtschaftskrise sicherlich bemerkbar wären. „Das Bühnenprogramm ist sehr gut angenommen worden”, freute sich der Vorsitzende der IGS. Weniger gut gefällt ihm jedoch, dass viele junge Leute Getränke in Glasflaschen, die nicht selten als Scherbenhaufen auf der Straße landen, zu der Veranstaltung mitbringen. „Das Verletzungsrisiko ist einfach zu groß, wenn Glas herumliegt”, so Seibel. Er sehe es als seine persönliche Aufgabe an, in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt, der Stadt und der Polizei an einer Lösung des Problems zu arbeiten.

Westfälische Rundschau, 20. September 2009, Martina Ulpts, Foto Günter Blaszczyk