Start Presse Närrisches Treiben in Lünen-Süd Westfälische Rundschau am 08.01.2010

Närrisches Treiben in Lünen-Süd Westfälische Rundschau am 08.01.2010

Lünen-Süd. Alle Lüner sollten sich in diesem Jahr ein Datum vormerken: Samstag, 13. Februar, Punkt 14.11 Uhr.

Alle Lüner sollten sich in diesem Jahr ein Datum vormerken: Samstag, 13. Februar, Punkt 14.11 Uhr.
Dann startet wieder der traditionelle Karnevalszug durch den Süden. Die Interessengemeinschaft im Süden rechnet damit, dass auch in diesem Jahr wieder ein närrisches Feuerwerk der Superlative gezündet werden kann.

Die Vorbereitungen für den karnevalistischen Höhepunkt des Jahres laufen bereits jetzt auf Hochtouren. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund 1000 Menschen an der Gestaltung des Umzuges. Dr. Ulrich Seibel, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Süd, rechnet damit, dass auch in diesem Jahr wieder hunderte Karnevalisten mitmachen werden.
Die Verträge für die Spielmannszüge, Kapellen und Vereine seien längst rausgeschickt, viele bereits wieder unterschrieben auf dem Schreibtisch des Organisationsteams um Ulrich Seibel gelandet. In der kommenden Woche trifft sich das Kommittee und wird sich mit der endgültigen Gestaltung des Zuges beschäftigen. Dann wollen sich die Mitglieder der IGS auch für ein Motto entscheiden. In 2009 war es „Finanzen hin, Krise her – in Lünen Süd tanzt der Bär”. „Es wird auf jeden Fall wieder ein Riesenspektakel”, freut sich Seibel.
Allein der frisch renovierte Wagen der IGS werde ein Hingucker, wenn er als letztes Fahrzeug auf der Karnevalsmeile startet. Beginn ist wie immer an der Hafenstraße und führt unter anderem über Bebel-, Jäger- , Heine-, Freiligrath-, und Hoffmannstraße und zurück nach einer großen Schleife nahe der Uhlandstraße. Im vergangenen Jahr wurden 1,7 Tonnen Kamelle verteilt – auch in diesem Jahr soll der süße Zahn der Karnevalsfreunde nicht zu kurz kommen. Finanziert werden die kleinen Präsente aus Mitteln der Interessengemeinschaft. Für eher deftigere Geschmäcker gibt es natürlich wieder Würstchen- und Bierbuden.
Nachdem der rund 800 Meter lange Tross nach zwei Stunden in diesem Jahr auf der Jägerstrasse zwischen Bebel- und Wörthstrasse endet, soll dann erstmals im Schützenheim weiter gefeiert werden. Früher versammelten sich viele Gäste im Haus Bäcker, doch das habe ja leider nun geschlossen bedauert Seibel.
Er betont jedoch bei all der Ausgelassenheit und Feierlaune, dass der Jugendschutz nicht zu kurz kommen wird. Niemand unter 16 Jahren wird Alkohol ausgeschenkt bekommen. Er kündigte auch Besuche des Ordnungsamtes an. Ohnehin hat Seibel bis zum großen Tag im Februar noch viel zu tun. Die Straßensperrungen müssen organisiert werden, Genehmigungen eingeholt und viel Papierkram erledigt werden. „Doch es ist immer all die Mühen wert”, freut sich Seibel. Es ist mittlerweile sein fünfter Zug, über 30 gab es insgesamt. „Doch jeder ist immer etwas Besonderes. ”

Das Ende des Umzuges ist um 20 Uhr damit um 21 Uhr die Stadtreingung pünktlich mit Ihren Arbeiten beginnen kann.

Westfälische Rundschau am 08.01.2010, Carmen Thomaschewski