Start Presse Glasverbot hat sich bewährt

Glasverbot hat sich bewährt

Lünen-Süd. Das Glasverbot beim Oktoberfest hat sich bewährt.

Es war nach Auskunft von Dr. Ulrich Seibel sogar so erfolgreich, dass sich der Vorsitzende des Veranstalters Interessengemeinschaft Lünen-Süd gestern festlegte: „Auch in Zukunft wird es beim Oktoberfest das Glasverbot geben.“

Laut Seibel mussten die WBL-Kolonnen diesmal nur 40 Kilogramm Glas aufsammeln. Wohlgemerkt, an allen vier Tagen zusammen. In den Vorjahren sei es immer eine Tonne gewesen. Weil die IGS mit WBL eine Pauschale vereinbart hatte, die sich an den Vorjahresergebnissen orientierte, ist Seibel zuversichtlich, eine Rückerstattung nachverhandeln zu können.

Das Glasverbot hatte allerdings zur Folge, so Seibel, dass diesmal deutlich weniger Jugendliche zum Oktoberfest kamen. Die per Allgemeinverfügung erlassene Regel hielt vor allem die ab, ist der IGS-Vorsitzende überzeugt, die ihre Getränke in Flaschen zu den Veranstaltungen mitbringen. Erfreulich empfindet es der IGS-Vorsitzender daher, dass es mit den „Selbstversorgern“ überhaupt keinen Ärger gab. Selbst mit denen nicht, die gegen die Regel verstießen und auf dem Oktoberfest erwischt wurden. „Wir mussten höchstens zehn ansprechen, und auch die waren sofort einsichtig.“ Seine Einschätzung sei von Polizei und Sicherheitskräften bestätigt worden, erklärte Seibel.

Kassensturz macht die IGS am Freitag. Seibel rechnet mit einer „schwarzen Null, vielleicht mit einem kleinen Gewinn.“ Die Schausteller seien mit dem Geschäft „ganz zufrieden“ gewesen. In den Vorjahren hätte es für die IGS immer ein Minus gegeben.

Das Oktoberfest endete am Montagabend mit dem Auftritt von Deutschland-sucht-den-Superstar-Teilnehmerin Anna-Maria Zimmermann als Hauptact auf der großen Bühne. Zuvor sorgte die Müller-Westernhagen-Cover-Band Taximan auf der Bühne bei Birkenfeld für Stimmung. Die IGS sprach von einem Schnitt von 2000 bis 3000 Besucher pro Tag.