Start Presse Auch in Zukunft keine Gläser beim Oktoberfest

Auch in Zukunft keine Gläser beim Oktoberfest

Lünen, 08.06.2011, DerWesten

Lünen-Süd. Bei den Wahlen war man sich bei der Jahreshauptversammlung der Interessengemeinschaft Lünen-Süd am Dienstagabend in der Gaststätte Sandmeier am Markt schnell einig. Grundsätzlich bleibt „alles beim Alten“. Einzig Marietta Schmidt ergänzt ab sofort die alte Führungsriege als Kassenprüferin.

So sprachen die insgesamt elf Anwesenden Dr. Ulrich Seibel als erstem Vorsitzenden erneut ihr Vertrauen aus und auch Michael Wegner wurde in seinem Amt als zweiter Vorsitzender bestätigt. Dirk Urbanczyk bleibt weiterhin erster Kassierer. Ebenso wurde Heinz-Dieter Fahle wiederum zum ersten Schriftführer bestimmt. Zweiter Schriftführer bleibt wie gehabt Jürgen Gefromm. Holger Stobbe wird auch in Zukunft die Finanzen als Kassenprüfer überwachen.

Wesentlich mehr Raum als die Vorstandswahlen nahmen andere Themen ein. Das 2010 erstmalig durchgeführte Glasverbot auf dem Oktoberfest habe sich bewährt. Auch die Stadtreinigung habe die positiven Eindrücke bestätigt und man wolle auch in Zukunft daran festhalten, waren sich die Anwesenden einig.

Auch festhalten wolle man an der Durchführung des Karnevalsumzuges, obwohl sich dieser mit einem dicken Minusbetrag in den Kassen der IGS niederschlägt und nach der Katastrophe in Duisburg mit verstärkten Sicherheitsauflagen versehen ist.

Dr. Seibel betonte die Bedeutung des Umzuges für den Stadtteil, immerhin sei Lünen-Süd der einzige, der eine derartige Veranstaltung durchführe. So habe der Umzug einen großen Werbeeffekt für das Quartier.

Der Bericht der Kassierer ergab für das letzte Jahr einen positiven Kassenabschluss: Im Gegensatz zum Vorjahr, als man das Jahr mit einem fünfstelligen Minusbetrag abschloss, erwirtschaftete man diesmal einen Überschuss.

Der verkaufsoffene Sonntag ist in diesem Jahr für den 3. Juli vorgesehen. Hier gibt es ein neues Reglement: Eine Genehmigung wird nur noch erteilt, wenn die außergewöhnlichen Öffnungszeiten an eine Festlichkeit mit entsprechendem Programm gebunden ist. Deshalb wird es in diesem Jahr statt der ursprünglich geplanten zwei verkaufsoffenen Sonntage nur einen geben. Was das durch die neue Auflage vorgegebene Rahmenprogramm angeht, laufen schon entsprechende Vorbereitungen.